Sprechzeiten

Montag 07:30 - 12:30 Uhr
16:00 - 18:00 Uhr
Dienstag 07:30 - 12:30 Uhr
16:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch 07:30 - 12:30 Uhr
Donnerstag 07:30 - 12:30 Uhr
16:00 - 19:00 Uhr
Freitag 07:30 - 14:00 Uhr
Bitte beachten Sie:

Die Praxis ist von Freitag, 25. Mai bis einschliesslich Freitag, 08. Juni 2012 geschlossen!


Vertretung:
Dr. Ebeling, Dr. Weber
Hauptstraße 24
82256 Fürstenfeldbruck
Tel. 08141/12154

Ab Montag, den 11. Juni sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Adresse

Augsburger Straße 7
82291 Mammendorf

Anfahrtsweg

Telefon: 0 81 45 / 15 54
Fax: 0 81 45 / 52 86

Impfberatung und Impfungen außer Gelbfieber

In unserer Praxis beraten wir Sie zu folgenden Impfungen und führen diese auch durch. Fast alle Impfungen sind von der "Ständige Impfkommission" (STIKO) am Robert Koch-Institut Berlin empfohlen. Für Reiseimpfberatungen vereinbaren Sie bitte einen gesonderten Termin, um Sie umfassend beraten zu können.

  • Diphtherie
    Die Diphtherie ist eine bakterielle Erkrankung, die zu schweren Entzündungen des Rachens führt. Sie wird auch Krupp genannt und durch Husten und Niesen übertragen. Herz, Nerven und Nieren können bei dieser Infektion geschädigt werden. Die Letalität ist abhängig von den auftretenden Komplikationen und dem Beginn der Therapie. Bei Säuglingen beginnt die Grundimmunisierung (4 Teilimpfungen) ab dem 3. Lebensmonat. Die Auffrischimpfung ab dem 18. Lebensjahr erfolgt jeweils 10 Jahre nach der letzten vorangegangenen Impfung und wird mit der Tetanus-Impfung kombiniert.

  • Wundstarrkrampf
    Wundstarrkrampf ist auch als Tetanus bekannt. Die Krankheit wird durch sporenbildende Bakterien in Wunden ausgelöst. Sie endet meistens tödlich. Die Auffrischimpfung erfolgt jeweils 10 Jahre nach der letzten vorangegangenen Impfung.

  • Keuchhusten
    Keuchhusten, auch Pertussis genannt, ist eine bakterielle, hoch ansteckende Infektionskrankheit. Die STIKO empfiehlt allen Erwachsenen, bei nächster fälliger Tetanus-Diphtherie-Impfung zur einmaligen Kombinationsimpfung Tdap (mit Pertussis). Die Grundimmunisierung bei Säuglingen sollte zum frühestmöglichen Zeitpunkt, d.h. nach Vollendung des 2. Lebensmonats beginnen.

  • HIB
    Haemophilus influenzae Typ B-Impfung wird für Kleinkinder empfohlen. Das Bakterium erzeugt lebensgefährliche, entzündliche Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich und kann zu einer Hirnhautentzündung führen.

  • Kinderlähmung
    Poliomyelitis ist eine Infektionskrankheit, die meistens bei Kindern auftritt, die durch Polioviren entsteht. Sie befällt die muskelsteuernden Nervenzellen des Rückenmarks. Sie führt zu bleibenden Schäden und kann sogar tödlich sein.

  • Hepatitis A
    Die infektiöse Leberentzündung vom Typ A ist eine Virusinfektion der Leber. Die Übertragung erfolgt fäkal-oral (u.a. durch verunreinigtes Wasser, Nahrung, rohe Meeresfrüchte). Die meisten Hepatitis-A-Infektionen in den Industrieländern betreffen Urlaubsrückkehrer aus südlichen Ländern mit schlechten hygienischen Bedingungen. Zu den Risikogruppen zählt auch medizinisches Personal. Risikogruppen wird eine Impfung empfohlen.

  • Hepatitis B
    Die Hepatitis B zählt weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Sie ist besonders in den Entwicklungsländern verbreitet (ca. 35% Durchseuchung). Die Krankheit wird übertragen durch Blut / Blutprodukte (Transfusionen) und Instrumente (z. B. Nadelstich/Gesundheitsdienst, gemeinsam benutzte Nadeln bei Drogenabhängigen), durch sexuellen Kontakt und auch perinatal (perinatale Übertragung des Virus von der Mutter auf das Kind). Eine Impfung wird für alle Säuglinge, Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) von der STIKO empfohlen. Erwachsenen nach Indikation (z. B. Medizinisches Personal, Reisende).

  • Pneumokokken
    Die Erreger führen zu einer bakteriellen Infektion der Hirnhaut, der Lunge und des Mittelohrs. Vor allem Kleinkinder und Personen ab dem 60. Lebensjahr sind gefährdet. Die Erkrankung kann tödlich sein. Sie kann bei Kindern bleibende Schäden hinterlassen. Die Grundimmunisierung erfolgt im Säuglingsalter. Für Personen ab dem 60. Lebensjahr wird ein einmalige Impfung gegen Pneumokokken empfohlen.

  • Meningokokken
    Die Bakterien sind bei einigen Menschen im Nasen-Rachen-Bereich verbreitet, ohne zu schaden. Bei einem kleinen Teil der Infizierten kann es aber relativ rasch zu gefährlichen Komplikationen führen. Husten, Niesen oder Speichelkontakt überträgt die Bakterien von Mensch zu Mensch. Meningokokken-Bakterien können zu einer lebensbedrohlichen Hirnhautentzündung führen.

  • Masern
    Masern ist eine sehr ansteckende Kinderkrankheit (fliegende Infektion, Übertragung durch Aerosole). Eine Infektion kann mit Fieber, Bindehautentzündung, Schnupfen und Husten beginnen. Im Krankheitsverlauf kommt es zu einer Immunschwäche, die weitere bakterielle Infektionen begünstigt. Die Impfung wird mit Mumps und Röteln kombiniert (MMR) und ab dem 12. Lebensmonat durchgeführt. Eine MMR-Impfung wird auch für alle nach 1970 geborenen Erwachsenen ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit empfohlen.

  • Mumps
    Wie Masern ist auch Mumps eine weitverbreitete und ansteckende Kinderkrankheit. Sie wird durch den Paramyxo-Virus ausgelöst. Der Erreger wird von Mensch zu Mensch durch Tröpfchen-Infektion übertragen. Eine Infektion kann sich mit Fieber, evtl. Ohren-/Kopf-/Halsschmerzen und einer beidseitige Schwellung unterhalb der Ohren äußern. Die Impfung wird mit Masern- und Röteln-Impfung (MMR) zusammen durchgeführt.

  • Röteln
    Röteln (Rubella, Rubeola) ist wie Masern und Mumps eine sehr ansteckende Kinderkrankheit und wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Der Krankheitsverlauf kann mit Fieber beginnen. Dazu können Husten und Schwellungen der Lymphknoten kommen. Anschließend zeigen sich die charakteristischen roten Flecken beginnend am Kopf und später auf dem ganzen Körper. 50% der Kinder haben einen asymptomatischen Verlauf. Eine besondere Gefahr besteht für nichtgeimpfte Schwangere. Der Impfschutz sollte bei gebährfähigen Schwangeren unbedingt geprüft werden. Eine MMR-Impfung wird auch für alle nach 1970 geborenen Erwachsenen ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit empfohlen.

  • Windpocken
    Windpocken sind kleine Hautbläschen, die durch das Varizellen-Zoster-Virus entstehen. Windpocken sind eine sehr ansteckende Kinderkrankheit und jucken stark. Schwere Verläufe mit Komplikationen zeigt die Krankheit vor allem bei Säuglingen und Schwangeren.

  • HPV
    Humane Papillom-Viren sind die am meisten durch Geschlechtsverkehr übertragene Viren der Welt. Bei den meisten Personen verursacht eine Ansteckung keine Symptome. HPV-Viren können bei weiblichen Risikopatienten Gebärmutterhalskrebs auslösen.

  • FSME
    Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine gefährliche Viruserkrankung. Zu den gefährlichen Viren der Gattung Flavi-Viren gehören auch das Gelbfiebervirus, das Japanische Enzephalitisvirus, die Dengue-Viren (erzeugen das 7-Tage-Fieber) und das Hepatitis C Virus. Das Virus wird durch Zecken übertragen. Es kann auch in unpasteurisierter Milch vorkommen. Eine nicht behandelte Infektion im ersten Stadium kann später zu einer schwerwiegenden Hirnhautentzündung führen. Unmittelbare Beschwerden können hohes Fieber, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Licht- und Lärmempfindlichkeit sein. Oft verlaufen Infektionen asymptomatisch.

  • Rotaviren
    Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern werden häufig durch die sehr ansteckenden Rotavieren ausgelöst. Sie werden durch Schmierinfektionen, durch verunreinigte Lebensmittel und kontaminiertes Wasser übertragen. Die Symptome reichen von leichten Bauchschmerzen und Durchfällen (Diarrhoe) bis zu wässerigem Durchfall mit zum Teil schwerem Erbrechen und Fieber. Eine Impfung junger Säuglinge kann nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung sinnvoll sein.

  • Jährliche Grippeimpfung (Influenza-Impfung)
    Influenza-Grippe ist eine Virusgrippe, die nicht mit ungefährlichen Atemwegserkrankungen wie Husten und Schnupfen verwechselt werden darf. Sie kann sogar tödlich sein. Die Grippe ist sehr ansteckend und wird von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion übertragen. Alte Menschen, Säuglinge und Personen mit Immunschwäche sind besonders gefährdet.